MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

Ulan Baatar

Am 15. September erreichen wir Ulan Baatar, den „Roten Recken“, einst eine Ansiedlung von Jurten, wo der Gegeen, der „Erleuchtete“ in seiner Palastjurte, dem „Urgöö“ residierte. Seine günstige Lage veranlasste vor etwas mehr als 200 Jahren die Geistlichlkeit des Landes dazu sich hier nach Jahrzehnten der Wanderschaft niederzulassen und ein bedeutsames Handelszentrum entstand. In den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden erstmals Steinhäuser errichtet.

Seit einem erneuten, zufälligen Treffen in der Mongolei mit Bernard und Marie-Louise, dem französischen Paar, wussten wir, dass es westlich des Nationalzirkus, also zentral, einen kostengünstigen Parkplatz gibt. Ungefähr 2,50 Euro kostet die Nacht pro Fahrzeug, inklusive Strom. Die Eigentümer sind nett und der Geräuschpegel hält sich in Grenzen. Die nächsten Tage gehen wir gemütlich an. Im Naturkundemuseum bekommen wir unser erstes fast vollständiges Tyranosaurus- rexskelett zu Gesicht (und viel zu viele ausgestopfte Tiere aus aller Welt), auf dem Basar kann man sehr günstig Nähzubehör einkaufen (und Gaia bekommt die entblößte Brust einer angetüdelten Mongolin vor die Nase gehalten, woraufhin sie mir den restlichen Tag den Ausschnitt zuhält) und im Mongolischen Nationalzirkus bestaunen wir Artisten in Filzkostümen, einheimische Ringer, die ihre Kräfte zur Schau stellen und den Adlertanz vorführen und leider auch dressierte Bären.

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Am 20.9. verlassen wir die Stadt und machen uns auf den Weg Richtung Süden, immer entlang der Trans Mongolischen Eisenbahn. Abenteuer liegt in der Luft.

 

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