MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

Pingyao

Bereits am nächsten Tag, dem 7.10., schlagen wir unser Lager auf einem staubigen Parkplatz vor den Mauern der Altstadt von Pingyao auf. Um uns ein wenig Ruhe vor den zudringlichen Schaulustigen zu verschaffen, spannt Wolfgang zugleich ein Wäscheseil um die Fahrzeuge, was die erhoffte Wirkung nicht verfehlt. Irgendwann braucht eben jeder ein bisschen Privatssphäre, wenn man das in diesem Zusammenhang überhaupt so nennen kann.

Beim Schlendern durch die schmalen Gassen, in denen man zwar jeder Menge Touristen, dafür aber keinen Autos begegnet, verspürt man das erste Mal so ein typisch chinesisches Flair. So könnte es vor hundert, zweihundert Jahren wohl auch an anderen Orten noch ausgesehen haben. Die alten Fassaden der Häuser mit ihren unverwechselbaren Dächern, die winzigen Hinterhöfe, aus denen Essensgeruch strömt und das Lachen der Menschen klingt, das geschäftige Treiben in den Gassen, klingelnde Rikschas, das Alles erinnert mich an alte Kung Fu Filme. Einzig die Unmengen an Souvenirshops rauben dem Ganzen ein wenig seinen Charme. Handwerker stellen ihr Können auf offener Straße zur Schau. Selbstangefertigte Stempel aus verschiedensten Gesteinsarten, Glaskunst, Kalligraphie und Scherenschnitte werden relativ günstig zu Hauf angepriesen.

Advertisements

Eine Antwort zu “Pingyao

  1. Nadine und Martin Gatz Dezember 24, 2010 um 12:40 pm

    Hallo zusammen,

    wir wünschen Euch drei ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Liebe Grüße von Nadine und Martin