MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

Pho Ping Naturreservat

Wir gönnen uns einen Tag Auszeit, auf einem geräumigen Hinterhof in der Nähe des Museums und auch das Regenwetter stört uns beim Durchatmen herzlich wenig.
Langsam beginnen wir uns zu fragen, ob es in China noch so etwas wie Natur, wie Wald, Wiese, sauberes Wasser gibt. Eine ungenutzte Fläche, die nicht auf irgendeine Art und Weise dem Wohl der Allgemeinheit dient.
Und was wir in unseren kühnsten Träumen nicht zu hoffen wagten trifft ein, der Himmel reisst auf und wir fahren in die Berge, ins frische Grün! Vorbei an malerischen, kleinen Dörfern, in denen die Bauern Mais und Chili zum Trocknen in der Sonne ausgelegt haben, führt die schmale Landstraße durch das Pho Ping Naturreservat direkt zu einer Pandastation. Die Landschaft ist atemberaubend schön. Ein breiter, klarer Gebirgsfluss (nur wenig Plastikmüll) schlängelt sich durch die dicht bewaldeten Berge.

Die Station selbst ist das Zuhause dreier (Katzen-)Pandas, die relativ großzügig mitten im Dschungel angelegt ist. Als der Pfleger die Pandas mit ein paar Apfelstücken am Stock dazu bewegen will einen Baum hoch und runter zu klettern, bricht Gaia in Tränen aus. Sie beruhigt sich erst wieder, als die drei sich nicht mehr um das dargebotene Futter zanken…


Die anschließende Nacht verbringen wir auf einem Autobahnrastplatz, auf dem es praktischerweise auch ein Hotel für Tony gibt, bevor ein weiterer Fahrtag auf dem Programm steht.

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