MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

Geburtstag

In der Stadt selbst gönnen wir uns auf Empfehlung unseres neuen Guides einen „Spatag“, in einem schicken Wellnessbetrieb. Es gibt Becken mit „Hautknabberfischen“, einen Salzstollen zum drin Wälzen, heiße Schwefelbäder und ein „Rosenbecken“.
Als Tom an diesem Nachmittag wieder in Begleitung seiner ortsansässigen „Freundin“ auftaucht, die uns in die Innenstadt chauffiert, und nächste „Vorschläge“ für unser Unterhaltungsprogramm an den Mann bringen will (wie wär`s mit Theater, thailändisch Essen gehen, sonstige Touren) haben wir ein wenig das Gefühl wir würden von einem Schlepper begleitet. Wir lassen uns also von unserer üblichen Ankunftszeremonie auf dem Parkplatz eines 5 Sterne Hotels am Mekong nicht weiter unterbrechen und schon bald suchen die beiden das Weite. Schließlich haben wir Wichtigeres zu tun und müssen an diesem Tag noch einige Geburtstagsvorbereitungen treffen! Reingefeiert wird in der „Disse“, wo Mathias, Wolfgang, Sabine und Thomas (zu Technobeats) die chinesische Tanzfläche rocken.

6.11.2010: Mathias wird 34! und tatsächlich gibt es um die Ecke eine Konditorei, wo man die Qual der Wahl zwischen hunderttausend Torten hat (+ Zubehör)!

Abends folgt eine Premiere. Mathias gibt einen „Hot Pot“ aus. Dafür bedarf es eines runden Tisches, in dessen Mitte sich eine Öffnung für eine darunterliegende Gasflamme befindet. Mit Händen und Füßen bestellen wir nun jede Menge verschiedene Fleischsorten, Gemüse, Kartoffeln, Nudeln, Tofu,…..(man sollte nie mit `nem Riesenhunger Einkaufen oder zum Essen gehen) und schon kommt der Garcon mit einer dampfenden Schüssel, in der ein scharfer und ein sehr scharfer Sud bereits angesetzt wurden. Unter den schmunzelnden Blicken der anderen Restaurantbesucher versuchen wir dann unter fachkundiger Anleitung die Zutaten zuerst in den Pot zu befördern und nach einer Weile mit Stäbchen auf unsere Teller. Aus einer Auswahl von Gewürzen und Öl kann man sich eine dem individuellen Geschmack entsprechende Mischung anrühren, in die man die gekochten Häppchen vor dem Verzehr eintaucht. Für uns ein recht aufregendes Mahl, bei dem wir einiges dazu lernen können.
Zuallererst sollte man nicht alle Zutaten zugleich in den Wok werfen, es erweist sich dann nämlich als schwierig das heraus zu fietzeln, was bereits gar ist!
Mit normal ausgeprägtem europäischem Geschmackssinn sollte man sein Gemüse etc. nur in die weniger scharfe Hälfte katapultieren!
Man sollte sich von der Auswahl der Zutaten nicht dazu verleiten lassen zuviel zu bestellen, wenn man nicht die ganze Nacht mit Essen verbringen will!
An das Essen mit Stäbchen haben wir uns im Verlauf unseres Chinaaufenthalts gewöhnt, ich möchte sogar meinen, wir haben diese kulturelle Eigenheit schätzen gelernt. Die Chinesen meinen das Erlernen des Umgangs mit den Stäbchen würde die Koordinations- fähigkeit fördern.

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