MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

Phagn Nga

Anfang Mai ist es schließlich wieder soweit. Wir brechen die Zelte ab und machen uns auf die Straße südwärts, Richtung Malaysia. Ganz offiziell hat die Regenzeit nun begonnen, täglich steigt die Luftfeuchtigkeit und es ist kaum mehr möglich, die ganze Wäsche, die über Nacht feucht wird, tagsüber trocken zu bekommen. Der Stellplatz am Meer hat seine Vor- und Nachteile. Auf der einen Seite weht uns meist eine leichte Brise um die Ohren und verheißt ein wenig Abfrischung (im Wasser ist das bei ca. 30 Grad schon fast nicht mehr möglich). Auf der anderen Seite bedeutet es jedoch auch, dass extrem viel Feuchtigkeit in der Luft ist. Frisches Obst und Gemüse bleibt nicht mehr länger haltbar als zwei Tage und ständig bilden sich neue Schimmelkulturen, vor allem auf Holz und Ledersachen. Wir sind fast ununterbrochen mit „Hausarbeit“ beschäftigt und langsam aber sicher haben wir wieder Lust „unterwegs“ zu sein.

Der tägliche Regen bringt Vor- und Nachteile. Über die Brauchwasserzufuhr müssen wir uns zumindest keine Gedanken machen.

Die Wäsche trocknet am besten dort, wo es am heißesten wird.

Einige Tage dürfen wir in Mathias Haus ganz in der Nähe, den Luxus von Geräumigkeit, ausgiebigen Süßwasserduschen und Ventilation genießen-  gemeinsam mit den anderen kommt eine angenehme WG-Stimmung auf, wir basteln an einigen Veränderungen für die Webseite, und verabschieden uns somit von unserer Urlaubspause in Thailand.

Umgeben von Reptilien

 

Noch nicht weit gekommen, treffen wir auf Meggi und Hias aus Waidhaus, die gerade auf Ferientour rund um Phuket sind und uns einen Überraschungsbesuch abstatten.

„Rock`n`Roll“

Den ersten Zwischenstopp legen wir nur ein paar Kilometer entfernt, im Nationalpark Ao Phagn Nga ein. Den landschaftlichen Reiz der Provinz, bilden hier die dicht bewachsenen Kalksteininseln in allen Variationen, zu deren Füßen unterschiedliche Arten von Mangrovenbäumen ihre überirdischen Wurzeln in das flache Salzwasser der Bucht schieben.

Auf einer Tour mit dem Langboot kann man die Gegend am besten erkunden.

Kalksteininseln

Der „weltberühmte“ James Bond Felsen, der als Drehort für „Der Mann mit dem goldenen Colt“ diente, wirkt im Schatten seiner großen Brüder eher unscheinbar und wir schmunzeln ein bisschen über die Touristenschlange, die sich über die wenigen Quadratmeter Erde schiebt.

Höhlenmalereien aus vorchristlicher Zeit

Eine muslimische Stadt auf Pfählen

Schwimmendes Fußballfeld

Gibbonbaby zum Anfassen-bin hin und her gerissen, auf der einen Seite finde ich es fragwürdig, wenn Menschen solche Tiere halten und versuchen aus ihnen Profit zu schlagen, auf der anderen Seite meldet sich der Mutterinstinkt und ich will das kleine Äffchen, das kaum mehr wiegt als eine Feder, einfach mal in den Arm nehmen..

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