MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

Tschechien – Slowakei – Polen

08.09.2009

Endlich ist es soweit! Es geht auf große Reise! On the road of life again!

Nachdem wir uns ausgiebig von unseren Familien und Freunden verabschiedet haben und das Inventar noch einmal überprüft worden ist, schnallen wir unser Baby im Kindersitz fest, atmen noch einmal tief durch und begeben uns voller Vorfreude auf eine Reise ins Ungewisse.

Zuallererst fahren wir durch die osteuropäischen Länder Richtung Schwarzes Meer und zum Überwintern nach Griechenland.

Die Getreidemühle ist wieder voll im Einsatz, die Wäsche wird per Hand im Fluss gewaschen (Waschnüsse 100% biologisch abbaubar!) und die Gaia bekommt ihr erstes Obst zum Probieren direkt vom Straßenrand serviert (erinnert mich an alte Zeiten…).

Direkt von Frankenreuth aus, Wolfgangs Heimatdorf, geht`s über die Tschechische Grenze, wo wir uns einige Tage am Lipno Stausee aufhalten.

Entlang der österreichischen Grenze bummeln wir weiter durch den Süden des Landes bis nach Cesky Krumlov, einer märchenhaften alten Stadt, deren Besichtigung wir uns nicht entgehen lassen.

Dieser Teil Tschechiens mit seinen weiten Waldflächen, grasenden Rinderherden, kleinen Burgen und Dörfern ist ein landschaftlicher Hochgenuss. Es macht viel Spaß hier unterwegs zu sein. Noch keine Spur von Abenteuer, aber doch sehr interessant und entspannt.

Bei Brumov-Bylnice passieren wir die ehemalige Grenze zur Slowakei, wo wir unser erstes technisches Problem verzeichnen müssen. Der Kupplungshebel reißt, wie zuvor in Marrakesch.

Kein Problem für Wolfgang. Halten, Blaumann überstreifen, Werkzeugkiste auspacken, Hebel ausbauen, zum Service um die Ecke schauen, umsonst schweißen lassen (im Unterschied zu Marokko), das Ganze wieder einbauen und 3 Stunden später ist Morpheus wieder startklar.

Die Slowakei wartet mit Regenwetter auf, was uns nicht daran hindert mit Gaia ihre erste Burgbesichtigung kurz nach Zilina zu unternehmen.

Da wir gerade in der Nähe sind, beschließen wir einen kleinen Umweg über die Hohe Tatra, in Polen zu fahren, um uns die Füße zu vertreten und in die Schwamme zu gehen.

Einfach herrlich wie grenzenlos Europa geworden ist!

Einzig die Häuserfassaden lassen darauf schließen, dass man das Land gewechselt hat.

Die Arbeit der hiesigen Zimmermänner lädt zum Staunen ein.

Wir finden ein flauschiges Plätzlein an einem Fluß Nähe Zakopane und bleiben für ein paar Tage, weil der Ausblick spektakulär schön und die Geräuschkulisse berauschend ist.

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