MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

Abkürzungen werden zu Umwegen

In diesem Sinne einen lieben Gruß an den Papa (Opa) Thilo! Zur Erinnerung an die gute, alte Zeit – Wir sehen uns in Nepal!

Unser nächstes Ziel ist ein Vulkan namens Gunung Sinabung (2460m), der nahe der Stadt Berastagi, im Karo Hochland liegt. 400 Jahre lang hatte der brodelnde Riese geschlafen, bevor er zuletzt im August letzten Jahres ausgebrochen war…

Wie schon so oft zuvor, biegen wir auch hier irgendwann von der Hauptstraße ab, um eine auf der Landkarte weiß gekennzeichnete Strecke zu versuchen und dabei einen Blick auf das Leben der einfachen Leute jenseits des „Stroms“ werfen zu können.

Bambushüte

Kirche in Sumatra

Kinder immer am Spielen

Für die Art von „Straße“,  die sich daraufhin vor uns auftut, müsste eigentlich eine neue Kennzeichnungsfarbe eingeführt werden (durchsichtig?!). Da der Avanza kein besonders geländegängiges Fahrzeug ist, brechen wir nach 2 Stunden über kopfgroße Kiesel knallen unser Unterfangen  trotz eindrucksvoller Landschaft und uriger Dörfer ab.

Unser Auto am Ende

Der sympathische Lenker eines liegen gebliebenen Schulbusses kennt die Gegend wie seine Westentasche und meint nach eingängiger Überprüfung unserer Bodenfreiheit: „Ja, wenn ihr wollt könnt ihr weiter fahren, aber im nächsten Dorf müsst ihr übernachten. Ab dort wird die Straße dann beschwerlicher und man muss immer wieder aussteigen, um riesige Löcher mit Dreck aufzufüllen. Ich glaube nicht, dass ihr es schafft, aber wenn ihr wollt, probiert es! –nachdem ihm auch noch sein Beifahrer, der christliche Schweinefleischverkäufer, die Besatzung eines Lasters und ein Mann aus dem nächsten Dorf zustimmen, machen wir kehrt.

Was nun?

Da sich bei Wolfgang eine Grippe ankündigt und wir keine Lust haben den Leihwagen bereits am 3. Tag zu versenken tun wir gut daran die Mission Abkürzung aufzugeben und den Ausflug unter Umwege abzuheften. Nur Mathias ärgert sich, dass sein Unimog jetzt ganz wo anders steht…

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