MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

Wassergeschichten

„Sabei Sabei“

Bevor wir ein zweites Mal die Grenze bei Wang Kelian passieren, nur diesmal in umgekehrter Richtung, heißt es Abschied von unserem mittlerweile schon recht selbstbewusstem Findelkind zu nehmen. „Ampang“, das kleine schwarz-weiße Kätzchen, das Gaia und ich im Großstadtdschungel Kuala Lumpur an einer der Hauptverkehrsstraßen maunzend gefunden hatten, ist mittlerweile gut genährt, dank Mathias entwurmt, gebürstet und auch schon ein wenig verwöhnt und wäre da nicht Wolfgangs Tierhaarallergie gewesen, wir hätten es uns ernsthaft überlegt sie dauerhaft mit an Bord zu holen. So aber obsiegt die Vernunft (Wolfgang musste für einen Nachmittag schon vor lauter Husten ins Führerhaus umziehen) und im Innenhof einer Moschee erklärt sich eine nette junge Frau, die fließend Englisch spricht, schließlich dazu bereit für das Kätzchen ein schönes, neues Zuhause zu finden. Wer weiß, vielleicht sogar der Imam…, denn als ich einen letzten Blick in den Rückspiegel werfe, winkt sie uns nicht mit Tränen in den Augen nach, sondern erklimmt bereits die Stufen zum Gebetsraum – eine echte Malaysierin eben…

Ampangs Moschee

An einem friedlichen See in der Provinz Perlis im Norden, einige Kilometer vor dem Grenzgebirge, schließt sich erstmals ein Kreis, denn hier verbrachten wir bereits unsere erste Nacht im Land. Eine gute Gelegenheit, um noch einmal Sonne zu tanken, in Hosen zu baden, sich kreativ zu entfalten und den 4ten! Hochzeitstag bei Kartoffelpüree und Bohnen zu feiern!

Artist

Wie die Mami

Als der skeptische malaysische Beamte zwei Tage später nach einigem Hin und Her versteht, dass wir 3 Monate zuvor ohne Zolldokument eingereist waren, weil dieses abgelaufen war und er keinen Stempel in unser neues, frisch aus Deutschland eingeflogenes drücken darf, dürfen wir nach einigem Kopfschütteln dann doch noch ausreisen 😉 und stehen zu unserer Erleichterung wieder lächelnden Polizisten gegenüber. Wir werden sofort erkannt und diesmal gibt’s Kaffee und Kekse als kleine Aufmerksamkeit.

„Sabei Sabei“, die Leichtigkeit des Seins im Leben der Thais kennt keine Uniform.

Schön wieder hier zu sein!

Freche Maus

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