MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

Hochwasser

Wie gesagt, eigentlich…

Denn wie immer im Leben folgen auf die guten Zeiten auch wieder mal weniger gute und es gilt den Auswirkungen des momentan herrschenden Klimas auf unser Heim Herr zu werden.

Zwischenzeitlich haben wir uns nach einem kurzen Abstecher auf die Insel Koh Lanta wieder an unserem Lieblingsstrandplatz eingefunden, wo uns ein altbekannter weißer Riese schon von weitem entgegen strahlt.

Gaia ist kaum mehr zu halten, als sie nur die Namen „Lorenz und Gisela“ hört und schneller, als wir das sonst gewohnt sind, steht sie bewaffnet mit Farblernkarten und Schere bei den beiden auf der Matte, um sofort alle neu erlernten Fähigkeiten vorzuführen. Wir freuen uns natürlich nicht weniger über das Wiedersehen und haben gleichfalls jede Menge über die vergangenen Wochen zu berichten.

Wiedersehensfreude

Ankommen, Aufbauen, Waschen, Lüften,…1 ganzer Tag bleibt uns anschließend bis der „Dauerregen“ einsetzt. Regen bedeutet eigentlich nicht sofort Probleme. In Deutschland auf dem Sofa würden wir es uns wahrscheinlich bequem machen und einen solchen Tag zum Entspannen nutzen, aber hier bei 32 Grad Außen- und Innentemperatur und um die 60% Luftfeuchtigkeit bedeuten geschlossene Fenster und Türen Terrarium-Gefühle.

Regenwolken

Ja, aber, mag da der ein, oder andere einwerfen, dann entledigt man sich eben seiner Kleider…Stimmt, aber das Problem ist eben nicht nur ein immerzu verschwitzter Körper (zwischendurch wird`s sogar angenehm kühl, durch den Niederschlag!), sondern der morpheus`sche Innenausbau und das Inventar.

Auf allem, was einmal lebendig war bildet sich über Nacht, ach über Minuten eine hauchdünne Pilzschicht. Der „Koffer“, sprich unser Wohnraum ist komplett mit Holzplatten vertäfelt, Tisch, Bänke, Schränke, Verkleidungen sind aus Holz. Taschen und Gürtel aus Leder, Bücher beginnen Schimmel anzusetzten. Kleider, Decken und Vorhänge bleiben für`s erste verschont, was eigentlich auch schon beinahe keine Rolle mehr spielt.

Da hilft nur eins, sobald die Sonne auch nur ein bisschen durch die Wolken blinzelt, werfen wir alles mögliche zum Trocknen raus und behandeln die Oberflächen mit Wasser vermischt mit Chlor. Das bedeutet eine Heidenarbeit, aber für die kommenden Tage und Wochen werden wir sicher Ruhe haben.

jeden Sonnenstrahl ausnutzen

Und so ganz nebenbei bleibt natürlich doch noch Zeit für`s Genießen und zum Austauschen!

…für Gaia spielt es überhaupt keine Rolle, ob es in Strömen gießt, oder die Sonne lacht, Strand ist Strand, Wasser ist Wasser und da kann man sich wunderbar hinein plumpsen lassen…

Wasserratte

Nach ein paar Tagen ist dann aber endgültig Schluss mit Lustig und vorerst gemeinsam mit Lorenz, Gisela, Mathias und Paula setzten wir unseren Weg Richtung Norden fort.

Fischer

Auf den Hauptstraßen werden wir Zeugen davon, was die Regenzeit für die Anwohner bedeutet und ich wundere mich darüber, dass viele von ihnen, obwohl ihnen das Wasser schon bis „zum Halse“ steht, unbeirrbar weiter lächeln…?

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