MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

Assimiliert

Der Dauerregen holt uns wieder ein und mit gemischten Gefühlen verlassen wir die Elefanteninsel ein zweites Mal. Das Strandleben hat uns definitiv in seinen Bann gezogen und irgendwann werden wir wahrscheinlich darüber fluchen, dass wir nicht „hängen“ geblieben sind. Auf der anderen Seite lockt längst wieder das Unbekannte und es wird langsam Zeit neuen Abenteuern entgegen zu fahren.

 

Und obwohl wir uns in den vergangenen Monaten in Thailand nur einige Brocken der Landessprache angeeignet haben, sind andere Dinge in Fleisch und Blut übergegangen, sind beinahe zu etwas Selbstverständlichem geworden.

 

Ich kann den würzigen Geruch des Ozeans nicht mehr aus der Ferne erschnuppern, bekomme keinen Hustenanfall mehr vom Chilipulver um die Küchen, wir wundern uns nicht mehr darüber, dass hier nie einer „nein“ sagt, streifen uns bei 25 Grad Pullover über, weil wir frieren, lächeln selbst jeden an und unser Kind übt fleißig „sawasdee kaaaaa, sawasdee mai, kop khun kaaaaaa!“ und trägt bevorzugt kitschige Flip Flops.

 

Demnach haben wir uns assimiliert. Ganz von selbst, ohne viel Zutun, mit der Zeit, einfach so! Die Menschen, ihre Lebenseinstellung und das Ambiente haben es uns leicht gemacht.

Es wundert uns nicht, dass so viele „Langnasen“ hier stranden, denn zumindest oberflächlich betrachtet – was braucht man mehr?

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