MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

Ein neues Regendach

Es ist Ende September und der Tag des Grenzübertritts nach Kambodscha rückt (Tick Tack) immer näher. Schon bald werden wir wieder etwas schneller unterwegs sein.

An der Stelle, wo Thailand auf der Landkarte nur noch als rote Grenzlinie zu erkennen ist, treffen wir noch einmal auf unsere Schweizer Freunde Lorenz und Gisela, die mit ihren 14 Metern namens „LOGI“ einen netten Küstenplatz besetzt haben.

Gisela

Da es auch weiterhin täglich über mehrere Stunden regnet, sind wir froh, dass es Toiletten und eine Dusche über die Straße gibt. Bloß keine unnütze Feuchtigkeit im Lkw verursachen!

Doch zuerst reißt die Wolkendecke bei unserer Ankunft auf und die Sonne lässt sich blicken. Also nichts wie raus mit dem Sonnen-Regen-Dach (zum Trocknen), die obligatorische „Hallo wir haben ein Kind – Wäscheleine“ spannen, die Einrichtung zurecht rücken und im Handumdrehen sind wir bereit für die Inspektionsrunde des neuen Areals.

Unser Asphaltplatz

Fledermaushöhle direkt am Meer

Vor der Höhle

Da Gaia in Gedanken aber schon wieder auf der Sitzecke der Nachbarn sitzt, um jede Menge los zu werden, fällt die Exkursion kürzer aus und wir widmen den Nachmittag unserer Lieblingsbeschäftigung, der Unterhaltung.

Am nächsten Tag erwarten uns gleich 2 Überraschungen.

Als Wolfgang gerade mit dem Flicken einiger Roststellen beschäftigt ist, kommt Lorenz auf die sensationelle Idee uns aus seinem „Wundermittel“ Fiberglas ein Regendach für eine der hinteren, unteren Fensterreihen zu basteln, das man bei Bedarf in die Regenrinne einhängen kann, um auch bei Niederschlag für Durchzug zu sorgen. Fast einen ganzen Tag nimmt er sich dafür Zeit – das Ergebnis überzeugt und kann umgehend auf seine Tauglichkeit geprüft werden. Regen…es klappt! Herzliche Grüße und ein dickes Dankeschön!

Lorenz bei der Arbeit

Auf Nachmittag kündigt sich Besuch an. Michael, seine Frau Thicha und deren zwei Kinder Bob und Raymond nehmen 3 Stunden Autofahrt auf sich, um uns doch noch zu treffen;)

Bereits auf dem Herweg hatte uns der Deutsche, der seit 8 Jahren in Thailand lebt zu sich nach Hause eingeladen, war aber zu dieser Zeit selbst unterwegs. Wir fuhren trotzdem vor und durften bei Thicha einen Brief aus Deutschland in Empfang nehmen (Danke Mamas!), Wäsche waschen und wurden obendrein noch aufs Fürstlichste bekocht. Auch hier noch einmal: Es hat uns sehr gefreut und Vielen Dank!

Michael und Raymond

Zu Beginn fällt die Annäherung der Kinder wegen Müdigkeit zwar noch etwas verhalten aus, doch als die Bäuche schließlich mit mitgebrachten Spezialitäten der Provinz gefüllt sind, verfliegt die anfängliche Zurückhaltung schnell. Gaia saust den beiden Jungen auf ihrem Dreirad kreischend hinterher, Bob führt JoJo-Kunststücke vor und Raymond hangelt sich die Wäscheleine entlang.

Kindertratsch

Bis spät in die Nacht hinein gibt es also im schummrigen Licht der LED-Lämpchen noch jede Menge zu lachen und zu plaudern, bis  irgendwann eines nach dem anderen vor Erschöpfung aus den „Latschen kippt“. Ein schöner Abend!

Partytime

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