MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

Namaste Nepal! Zwischen Beton…

Es ist nicht leicht den Faden zu finden, der am Ende dieser Erzählung ein lückenloses Abbild der Ereignisse der vergangenen Wochen bilden soll…und von daher habe ich mich auch dazu entschlossen, es nicht zu tun. Wir lassen einmal mehr die Bilder sprechen und wollen nur das in Worte fassen, was im hier und jetzt, also nach nahezu drei Monaten in Nepal haften geblieben ist und uns wichtig erscheint.

Wie geschrieben, wir hatten Zeit für Nepal und wir haben uns Zeit gelassen! Haben jeden Ort, an dem wir waren auf uns wirken lassen, seine Besonderheiten ausgekostet, sind angekommen, haben gelebt. Wir haben uns Zeit zum Orientieren genommen, zum Kennenlernen von Nachbarn und Umgebung, um Freundschaften zu schließen. Es blieb genügend Zeit um sie zu verschleudern, sie zu verschwenden, aber auch Zeit für Muße, zum Kreativ tätig sein. Es war Zeit dafür und das war einfach wunderbar!

Zugegeben, als wir uns zu Beginn der Hauptstadt näherten und schon hundert Kilometer vor Sicht der ersten Häuserreihen von einer Smogglocke eingelullt wurden, wo wir doch fest damit gerechnet hatten, hier auf das Ziel aller langhaarigen Aussteiger, das Hippiemekka überhaupt, die Endstation der „Magic Buses“ zu treffen, stellte sich Enttäuschung ein. Kathmandu, eine Metropole wie jede andere? Vom Dreck der Abgase zerfressen, viel zu viel Verkehr, Krach, Rücksichtslosigkeit, stinkende Müllgebirge, Konsum, Hektik, Verzweiflung, bittere Armut neben verschwenderischem Reichtum, Kriminalität…Sicher, all das findet sich auch hier, aber darüber hinaus kann man, macht man sich auf die Suche, das ganz besondere Etwas, den besonderen Reiz dieser Stadt wohl nur auf diesem Stückchen Erde finden. Und wenn man Glück hat und der Regen wäscht den Himmel für einige Tage rein, stimmt auch die Aussicht vom „Tempel der Affen“ mit dem Postkartenpanorama wieder überein.

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to be continued…

 

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