MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

18.10.2011, Tempel von Angkor, Kambodscha – Flutkatastrophe

Als Reaktion auf die momentanen Geschehnisse in unserer unmittelbaren Umgebung, werden wir das Konzept des blogs verbessern und um den Menüpunkt: Aktuelles! erweitern. Da die Reiseberichte immer mit ca. 2 – 4 Wochen Verspätung erscheinen, bleiben bestimmte Ereignisse auf der Strecke, die morgen bereits an Bedeutung verlieren. Wer die Nachrichten verfolgt wird sich fragen, warum wir noch nichts über die sich derzeitig ereignenden Überschwemmungen in Südostasien veröffentlicht haben…weil wir eben nicht aktuell waren. Das wird sich ab sofort ändern. Um den ausführlichen Reiseberichten, die natürlich wie gewohnt weiter laufen werden, nichts vorweg zu nehmen, beschränkt sich Aktuelles! auf unseren momentanen Standort, die klimatischen Bedingungen, Außergewöhnliches, die Fakten um uns herum. Kurz und sachlich! So on:

 

18.10.2011, Tempel von Angkor, Kambodscha

Momentan Sonnenschein bei 30 Grad. Täglich heftige, aber kurze Niederschläge. Von der vietnamesischen Grenze im Osten bis hierher nach Angkor Wat im Westen (700 Kilometer) liegt das ganze Land unter Wassermassen. In den Schulhöfen, auf Tempel- und Marktplätzen stehen die Menschen teils bis zu den Hüften im Wasser. Einige Hüttendächer treiben vorüber. Lastwagen versinken im Schlamm. Die Bauern haben sich mit dem wenigen, was sie haben, Kinder, Vieh, Reissäcke, einige Töpfe an die Hauptverkehrsstraßen gerettet. Diese sind in weiser Voraussicht höher angelegt und noch frei. Sie wirken gelassen, sind freundlich und neugierig und nutzen die riesigen „Seen“ zum Fischen und Baden. Noch sind Sprit- und Lebensmittelpreise stabil. Noch wirkt die Szenerie friedlich. Ochsenkarren, Pferdegespanne, Pfahlhäuser, winkende Kinder ziehen vorüber. Noch.

Es scheint, als bestünde die Welt hier nurmehr aus Reisährenspitzen, die manchmal aus dem braunen Wasser des Mekong blitzen, der sich überall bis zum Horizont erstreckt. Der rote, lehmige Schlick am Straßenrand lässt es nur langsam versickern und dann kommt die nächste graue Wolke…

Wir hatten bisher keine wetterbedingten Schwierigkeiten, wissen aber nicht ob die Straßen in Nordthailand befahrbar sind. Die Einreise nach Vietnam hat aufgrund von behördlichen Vorschriften im Bezug auf die Einfuhr eines ausländischen Fahrzeugs nicht geklappt. Wir weichen auf die Alternativroute über Nordthailand und Laos aus. In gut 4 Wochen haben wir ein „Date“ in Mengla, an der chinesischen Grenze.

 

 

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Eine Antwort zu “18.10.2011, Tempel von Angkor, Kambodscha – Flutkatastrophe

  1. Edeltraud Oktober 19, 2011 um 3:42 pm

    Hallo, sehr interessant der aktuelle Bericht. Auch hier in Deutschland hören wir immer wieder von den Überschwemmungen und dadurch bin ich froh dass es auch gut geht. Ich hoffe dass ihr auch in Zukunft von den Wassermassen verschont bleibt und weiterhin gute Reise und viele schöne Erlebnisse

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