MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

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ZugVogelFest 2016

Tröbes 2

Das ZugVogelFest findet vom 25.08. – 28.08.2016  am Badeweiher in Tröbes bei Moosbach statt!

(49°33’27.32’’N 12°26’33.65’’O) 

Wir laden erneut alle Weitgereisten, Weltgewandten, Aufgeschlossenen, Alternativen, Optimisten und Interessierten zu einer Zusammenkunft in die schöne Oberpfalz ein, um mit Exkursionsmobilen, Bussen, Zelten, Tippies, u.ä. die Wiese zu besetzen und den Äther mit positiver Stimmung anzureichern!

Darüber hinaus freuen wir uns überaus interessante Diavorträge ankündigen zu dürfen, u.a. von Sabine Hoppe und Thomas Rahn, alias ABSEITSREISEN aus Amberg, die erst letztes Jahr von ihrer sechsjährigen Reise mit dem Oldtimer bis ans andere Ende der Welt zurückgekehrt sind. Das Team des PIZZA TANK aus Berlin sorgt für kulinarische Schmeicheleinheiten und musikalisch überraschen lassen wir uns von Live Acts, wie CATHARANI an der Harfe und den Dj`s  Coool Vibz. Ansonsten freuen wir uns jederzeit über künstlerische oder dokumentarische Spontanauftritte. Beamer und Soundanlage stehen jedem zur Verfügung, der Lust und Laune hat von seinen Erfahrungen, Umbauarbeiten am mobilen Zuhause oder Ähnlichem zu berichten.

2016-6 Titelbild TRANSAFRIKA Zugvogelfest-wide

ABSEITSREISEN

Wir hoffen ein weiteres Mal auf zahlreiche Gäste, auf eine gemütliche und friedliche Zusammenkunft, einen kreativen Ideenaustausch mit Gleichgesinnten und nicht zuletzt auf ein zünftiges Fest!

 

Wir freuen uns schon auf euch! 

Und weil`s so schön war…

Ein Oldtimer mitten im Sandkasten

Timbaine

20 Plateaus, 21 Dünenkämme, 10 Tage und Nächte schließlich. An manchen Tagen machen wir mehr Meter Sand beim Schaufeln gut, als Kilometer Strecke.

Ausbuddeln

Eingegraben 2

Außerdem ist nicht jeder „Track“ für den Schwertransport geeignet. Nur manchmal bemerkt man das erst später und muss wieder umkehren, um den Aufstieg von Neuem zu versuchen.

Aufgesessen

Trotz fehlender Servo, einem langen Radstand, begrenzter Kraft und nicht vorhandener Differentialsperre schlägt sich Morpheus besser als geglaubt -nicht nur aufgrund der mittlerweile vielseitig erprobten Straßenbereifung, sondern auch aufgrund der umfangreichen Fahrerfahrung des Piloten und mentaler + physischer Unterstützung unserer Gefährten.

"With a little help of my friends"

Auch das Auf und Ab der Gefühle, je nachdem in welchem Winkel zur Düne man sich gerade befindet, pendelt sich irgendwo über Normalnull, im durchschnittlichen Abenteuer-Adrenalin-Bereich ein. Wie heisst`s so schön, wer wagt gewinnt und wird mit ungeahnten Eindrücken und Erfahrungen belohnt!

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Immer tiefer dringen wir in das „Meer ohne Wasser“ vor, bis auch die letzten Hasenjäger unsere frische Fährte verlieren, die für sie einen Highway durch die sich ständig wandelnde Landschaft darstellt, auf der sie viel schneller an ihr Ziel gelangen.

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Ganesh

Moment mal, Hasen? Ja, Hasen! Momentan stehen die auf der Abschussliste, wovon zwar einige verstreute Patronenhülsen berichten, nicht jedoch der Anblick des begehrten Objekts selbst. Täglich gehen wir kundschaften, folgen den zahlreichen Spuren im weichen Untergrund und versuchen diese ihrem Besitzer zuzuordnen.

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Wirklich zu Gesicht bekommen wir aber von all den Fenneks, Schakalen, Vögeln, Käfern, Ameisen, Gazellen, Mäusen, Kamelen, Skorpionen, Schlangen, etc., mit denen wir momentan das „Wohnzimmer“ teilen nur die allerwenigsten. Einige Wüstenbewohner, wie Schlangen und Skorpione befinden sich zur Zeit noch im Winterschlaf ( 🙂 ), andere wie Motten oder Ameisen sind uns bekannt; aber einen Fennek, den Fuchs der Wüste zu sichten, der nur hier verbreitet ist, das wäre schon toll…

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Die Eingangstür zur Wüste

Kamelhirte

Gut, so wild ist es also doch nicht! Wenn`s die kommenden 100 Kilometer bis hin zum „Lost Lake“ gemütlich weiter über ein paar softe Hügelchen geht, dann wird das der alte Morpheus schon schaukeln…Aber dann kommt das erste höhere Dünenfeld und zwingt unsere kleine Expeditionstruppe vorübergehend zum Stehenbleiben.

Wüstenkarawane

Erst mal Aussteigen und Gucken (Zum Glück). Doch an meiner subjektiven Perspektive ändert sich gar nix. „Die Wand“ aus Sand bleibt in meiner Vorstellung eine unüberwindbare Barriere für unseren Oldtimer. Alles, was ich vor meinem geistigen Auge visualisieren kann ist, wie der alte Morpheus dachüber und hilflos zappelnd gleich einem fettem Skarrabäus im unendlichen Sandmeer liegt. Für unsere wüstenerprobten Freunde von JUSALULU im Iveco „Ganesh“ stellen die vor uns liegenden geschätzten 50 Höhenmeter bis zum Kamm zwar kein so großes Problem dar, aber das Ziel ist natürlich, dass wir es gemeinsam schaffen!

Jippie

Es wird diskutiert und abgegangen, hin und her überlegt und vorausgeschaut, probiert und gegraben,…

Grübelei

Ich fange an zu schwitzen, obwohl ich mit dem Jüngsten im Schlepptau, am wenigsten in das Prozedere involviert bin. Erst mal `n bisschen die Füße vertreten.

Sicherheitsabstand

Nachdem auch Satellitenbilder und GPS zu Rate gezogen wurden, drehen wir ab und versuchen den „Einstieg“ ein paar Meter weiter östlich. Und siehe da: Wir folgen dem Pflanzenbewuchs bis er abbricht…; vor einem einsamen Gebäude hockt ein altes Weiblein, das mit ausgestreckter Hand in unsere Fahrtrichtung deutet… und zu guter Letzt kommt der „Trumpf“ zum Einsatz. „Abdallah“, Sohn der Wüste und alter Bekannter unserer Freunde Luca und Sameena. Als Spross einer der damals noch zahlreichen Nomadenfamilien dieser Gegend, hat er unter freiem Himmel das Licht der Welt erblickt und ihm zufolge sein eigenes GPS im Kopf. Er sieht in dieser eintönigen Landschaft Auffälligkeiten, die uns wohl ewig ein Rätsel bleiben!

„An dem großen Busch da rechts vorbei! “ Wie bitte, an welchem?“

Abdallah

Na denn, ich halte mich an der Kamera fest und betrachte den ersten Anstieg unseres Einstiegs ins Ensemble der „Wüstenfahrer“ mit gemischten Gefühlen aus der Distanz des Objektivs heraus.

Azurro