MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

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Cameron Highlands – Junglewalk No. 1

Da wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, was die kommenden zwei Wochen auf uns zukommt, machen wir uns bereits einen Tag nach Ankunft frisch und fröhlich auf, zu einer Wanderung durch den Dschungel. Angeblich soll man hier in den Wäldern noch „Orang Asli“, die malaysischen Ureinwohner antreffen können, die ihre Jagdbeute mit dem Blasrohr erlegen…

Gemeinsam mit Mathias, Paula, Thomas und Sabine entscheiden wir uns dafür über den „Junglewalk No. 1“ den „Gunung Brinchang“  (2031m)  zu besteigen.

Was uns auf diesem abenteuerlichen, 6-stündigen Trip durch einen der ältesten Bergregenwälder der Erde so alles widerfahren ist, können Bilder besser erzählen, als Worte…

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Cameron Highlands – Die Gemüsekammer Malaysias

Auf den ersten Blick präsentiert sich uns das Königreich Malaysia modern, multikulturell und zurückhaltend. Hier beherrschen wieder vierrädrige Fahrzeuge den Asphalt, der Privatbereich befindet sich hinter Schloss und Riegel, schillernde Inderinnen gehören genauso selbstverständlich zum Straßenbild wie Männer mit langem Bart und Turban, oder pakistanische Tankstellenangestellte und kichernde Jugendliche fotografieren sich „heimlich“ vor dem Truck, um sich anschließend schnurstracks wieder aus dem Staub zu machen.

Nachdem wir uns auf der Insel Penang, an einer der wichtigsten Seehandelswege, der Straße von Malakka gelegen, wo seit jeher Piraten ihr Unwesen treiben, mit den neuen Gepflogenheiten vertraut gemacht haben, treiben uns nicht nur die schweißtreibenden Temperaturen nahe des Äquators ins Hochgebirge, sondern auch ein Wiedersehen mit Lorenz und Gisela, den Schweizern, die im Sauber unterwegs sind und das Dschungelfieber.

Am 23.05. brechen wir gemeinsam mit Mathias auf und fahren in einem Rutsch über die Stadt Ipoh bis hinauf nach Tanah Rata, das auf stolzen 1500 Metern Höhe liegt.

Die Ansichten entlang der Serpentinenstraße bereiten uns einerseits Freude wegen des Aufgebots an Kurzhaubern (Ersatzteile), doch andererseits stellt sich eine gewisse Beklemmung ein, wenn man das Meer aus Plastikgewächshäusern betrachtet, in denen Blumen und verschiedenste Gemüsesorten dank Kunstlicht selbst Nachts kein Auge zu bekommen, um ein schnelles Wachstum zu gewährleisten.

Das gleiche Gefühl hat man auch beim Passieren der kleinen Ortschaften, in denen die zugehörigen, offensichtlich fremdländischen „Arbeitskräfte“ untergebracht sind. Die Flüsse sind schlammig und zugemüllt, ein Betonklotz reiht sich an den nächsten und die Luft ist angefüllt von Dieselgeruch.

Erst ab Tanah Rata lichtet sich die Sicht auf die umliegenden, mit uralten Wäldern überwucherten Berge und das Städtchen selbst weist einen kitschigen, aber einladenden Kurortcharakter auf. Irgendwo wollen ja schließlich auch die Massen an erholungsbedürftigen Großstädtern untergebracht werden.

Auf dem öffentlichen Parkplatz werden wir bei Einbruch der Dunkelheit bereits erwartet…

Auf dem Parkplatz von Tanah Rata