MORPHEUSREISEN

auf der straße des lebens

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Südlaos

Als wir uns am 3. Dezember mit einer dreiwöchigen Aufenthaltsverlängerung in der Tasche Richtung Süden aufmachen, steht ein genaues Ziel noch nicht fest.
Tief im Süden locken die „Si Phan Don“, die „Viertausend Inseln“ im Mekong, ein tropisches Naturparadies (?), bei Pakse wartet das Bolaven-Plateau mit wunderbaren Wasserfällen auf und welche Abenteuer die Strecke entlang der vietnamesischen Grenze für Abenteuer bereit hält, steht in den Sternen. Das Angebot ist vielversprechend, was die Entscheidung nicht gerade einfacher macht.
Und eigentlich ist uns momentan einfach nur nach Ausruhen zumute.
Seit der Winterpause in Griechenland sind wir nie länger als 5 Tage an ein und demselben Platz gestanden, und das auch nicht unbedingt häufig. Wir hungern nach Meer!
In diesem Zustand reizt selbst die Fahrt durch die grünen Tiefen von Kambodscha nur noch herzlich wenig….obwohl….

Wir entscheiden uns für einen „Umweg“ über Lak Sao, wo wir der vietnamesischen Grenze am nächsten kommen. Über eine teilweise eher behelfsmäßige Straße gelangen wir durch dschungeliges Gebiet und ein mystisches Schwemmland zur Höhle von „Kong Lo“.
Gemeinsam mit Nina, einem Mädel aus den Niederlanden, die wir am Straßenrand aufgabeln, besichtigen wir dieses 7,5 Kilometer lange Ungetüm mittels eines Langbootes und staunen nicht schlecht…

Am 11.12. erreichen wir Pakse, von wo aus wir eine Runde ums Bolaven-Plateau, dem größten Kaffeeanbaugebiet der Region drehen. Hier ist es wunderbar (Sieht man von den riesigen thailändischen Shuttlebussen mal ab)! Angenehmes Klima, einfache, freundliche Menschen, deren Leben sich um den Fluss dreht, beeindruckende Wasserfälle und jede Menge lecker Kaffee, was will man mehr?!

Kinderspielplatz

Somit entscheiden wir uns für ein paar schöne Tage an eben dem Ort, wo wir gerade sind und wenn ein Abstecher tiefer in den Süden noch so verlockend scheint und verabschieden uns am 22. Dezember von einem der ärmsten und doch (noch) reichsten Ländern der Welt.